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Schwerverletzter bei Verkehrsunfall auf der B20 im Bereich Bruch

Ein Einheimischer kam bei Bruch von der Bundesstraße ab und kollidierte daraufhin mit einer Baumgruppe. Nachtrag: BRK-Bericht

Polizeibericht


Zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B20 auf Höhe Bruch kam es am Nachmittag des 12. Januars 2020. Ein 76-jähriger Ainringer befuhr um 14.30 Uhr die B 20 mit seinem Pkw von Freilassing kommend in Fahrtrichtung Bad Reichenhall. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Pkw nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte in weiterer Folge mit einer am Fahrbahnrand gepflanzten Baumgruppe.

Der Fahrzeugführer wurde durch den Aufprall in seinem Fahrzeug eingeklemmt und erlitt schwere Verletzungen. Er musste mit dem Rettungshubschrauber zur weiteren Versorgung ins Klinikum Traunstein geflogen werden.

Am Pkw des Mannes entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die Freiwillige Feuerwehr Ainring war zur Erstversorgung und Bergung des Unfallverursachers mit 35, sowie die Freiwillige Feuerwehr Freilassing zur Unterstützung und Verkehrsregelung mit 18 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen, dem Notarzt, sowie dem Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort.

BRK-Bericht


Am Sonntagnachmittag kurz nach 14.30 Uhr ist ein 76-jähriger Ainringer von Freilassing kommend bei Bruch mit seinem Toyota Corolla alleinbeteiligt über die Gegenfahrbahn nach links von der B20 abgekommen und mit großer Wucht gegen eine Baumgruppe geprallt. Ersthelfer, darunter eine Intensiv-Krankenschwester des Klinikums Traunstein setzten einen Notruf ab und versuchten den nach erster Einschätzung schwer Verletzten durch die Seitenscheibe zu erreichen. Da der Mann im Fußraum eingeklemmt war und durch die deformierten Türen vom Roten Kreuz weder versorgt noch ins Freie gerettet werden konnte, musste ihn die Feuerwehr rasch mit dem hydraulischen Rettungssatz befreien.

Die Leitstelle Traunstein schickte die Freiwilligen Feuerwehren Ainring und Freilassing und das Rote Kreuz mit einem Rettungswagen aus Bad Reichenhall, dem Freilassinger Notarzt und dem Einsatzleiter Rettungsdienst zum Unfallort, wobei der Einsatzleiter gerade bei Thundorf auf der Rückfahrt von einem Brand in Anger-Hadermarkt war und nur wenige Minuten später als erster Retter am Unfallort eintraf. Der Einsatzleiter der Feuerwehr Ainring ließ den 76-Jährigen dann mit dem hydraulischen Rettungssatz befreien, wobei unter anderem die stark deformierte Fahrertüre des Toyotas entfernt werden musste. Die nachgeforderte Besatzung des Salzburger Notarzthubschraubers „Christophorus 6“ übernahm den bereits intensivmedizinisch versorgten Patienten und flog ihn dann zum Klinikum Traunstein.

Die Nachbar-Feuerwehr Freilassing war mit 18 Einsatzkräften vor Ort; sie stand mit einem zweiten hydraulischen Rettungssatz in Bereitschaft und leitete den von Freilassing kommenden Verkehr bei Süd von der B20 ab und örtlich um. 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr Ainring sicherten die komplett gesperrte Unfallstelle ab, stellten den Brandschutz sicher, kümmerten sich um die technische Rettung, sicherten den in der Böschung hängenden Toyota per Greifzug, halfen beim Transport des Patienten und leiteten den von Reichenhall kommenden Verkehr von der Bundesstraße ab und lokal um. Beamte der Freilassinger Polizei nahmen den genauen Hergang auf. Am Toyota entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

red/Pressemitteilung Polizei Freilassing
Bilder © Leitner BRK BGL
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