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Ortsdurchfahrt Adelstetten nach vielen Monaten wieder frei

Auf den Tag genau vor 9 Monaten fand der Spatenstich zum Beginn der Straßenbauarbeiten zum Ausbau der Ortsdurchfahrt von Adelstetten mit neuen Geh- und Radweg statt, nun wurde mit einer kleinen symbolischen Verkehrsfreigabe vor Ort die Bundesstraße wieder für den Verkehr freigegeben.

Bürgermeister Hans Eschlberger und der Leiter des Staatlichen Bauamtes aus Traunstein Christian Rehm erläuterten den anwesenden Anliegern aus Adelstetten und den Pressevertretern die in den vergangenen Monaten umgesetzten Bauleistungen. Höchstes Lob zollten sie dabei der Baufirma Strabag AG mit den Mitarbeitern aus der Niederlassung Surberg und dem Ingenieurbüro Richteringenieure aus Freilassing. Allerhöchstes Lob gilt aber natürlich den Anliegern in Adelstetten selbst, die mit großer Geduld und Rücksichtnahme die vielen Monate an außerordentlicher Beeinträchtigung durch die Bauarbeiten ertragen haben. Der Ausbau der Ortsdurchfahrt mit dem Neubau eines Geh- und Radweges war ein gemeinsames Projekt der Gemeinde Ainring und der Bundesrepublik Deutschland und kostet letztendlich doch etwas mehr als die ursprünglich beauftragten 3,2 Mio. EURO, die sich der Bund und die Gemeinde teilen. Die Bauzeit zog sich trotz Vollsperrung über das gesamte Jahr hin und wurde im Sommer während der Hauptreisezeit für etwa zweieinhalb Monate unterbrochen. Die Bauarbeiten konnten trotz schlechter Wetterbedingungen rechtzeitig vor der Wintersaison fertig gestellt werden.

Trotz widrigen Wetters zeigte sich Bürgermeister Eschlberger sichtlich erfreut über die Fertigstellung der Bauarbeiten für den neuen Geh- und Radweg in Adelstetten. Bereits seit mehr als 15 Jahren versuchten Staatliches Bauamt und Gemeinde die Maßnahme gemeinsam umzusetzen. Letztendlich gab es immer wieder unterschiedliche Gründe für die Verzögerungen. Am 11. März dieses Jahres starteten dann die Bauarbeiten.

Der neue Geh- und Radweg zwischen dem Ortsteil Berg im Westen und dem Sandgrubenweg in Heidenpoint und Perach schließt eine Lücke, die seit vielen Jahren in nahezu jeder Bürgerversammlung zur Diskussion kam und 2013 auch Gegenstand einer Eingabe im bayerischen Landtag war. Querungshilfen begünstigen den Verkehrsteilnehmern bei Berg und jetzt auch vorm Sandgrubenweg das Wechseln der Straßenseite. Mit dem Ausbau der Bundesstraße wurde sowohl für die bestehende Straßenentwässerung wie auch für den Asphaltaufbau den Regelwerken entsprochen, als Fahrbahnbelag kam ein lärmmindernder Asphalt zum Einsatz.

Gebaut wurde von Osten her, zuerst mit den Versorgungsleitungen. Vor allem Entwässerungseinrichtungen wie der 1,2m breite Stauraumsammler vorm Gasthaus Doppler haben gravierend in den Bestand eingegriffen und viel Geduld von den Anliegern erfordert. Eine neue Wasserleitung der Gemeinde und Breitbandkabel wurden ebenfalls im Nachlauf mit verlegt. Da die Bundesstraße als Bedarfsumleitung für die Autobahn A8 gegebenenfalls unfall- oder urlaubsbedingten Mehrverkehr auffangen muss, war die Baustelle zwingend für zweieinhalb Monate im Sommer zu räumen! Nach der Hauptreisezeit Mitte September wurde sie wieder vollgesperrt und es ging dann an den Neubau der Bundesstraße mit Geh- und Radweg. Bis zur Winterpause konnten die Bauarbeiten trotz zeitweise wochenlangen Regenwetters fristgerecht abgeschlossen werden. Bürgermeister Eschlberger und Behördenleiter Christian Rehm bedankten sich bei allen Anwesenden und wünschten den Verkehrsteilnehmern vor allem aber den Fußgängern und Radfahrern unfallfreie Fahrt.

red/Pressemitteilung Staatliches Bauamt Traunstein
Bild © Staatliches Bauamt Traunstein
b304 adelstetten 00

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