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Grenzpolizei stellt Hehlerware im Wert von 18.500 Euro sicher

Nur wenige Kilometer vor der Ausreise nach Österreich scheiterte am Dienstagnachmittag der Versuch, hochwertige Hehlerware außer Landes zu bringen.

Am Dienstagnachmittag gegen 15.30 Uhr war einer Streifenbesatzung der Pidinger Schleierfahnder ein mit zwei männlichen Personen besetzter VW Golf Variant mit deutschem Kurzzeitkennzeichen auf der Autobahn A8, Höhe Anger, aufgefallen. Nach fahndungsmäßiger Überprüfung der Insassen widmeten sich die erfahrenen Fahnder dem Gepäck, der bis dato „unbescholtenen“ Reisenden. In einem Bodenfach einer Reisetasche bzw. zwischen diversen Kleidungsstücken steckten hochwertige originalverpackte Elektronikartikel.

Da die Insassen weder Kaufbelege noch eine plausible Erklärung für deren Herkunft parat hatten, wurden sie zur Dienststelle nach Urwies „gebeten“. Sogleich liefen die polizeilichen Ermittlungen wegen des Verdachts der Hehlerei auf allen Ebenen an.

Die „Transporteure“ - ein 53-jähriger Kroate und sein serbischer Mitfahrer im Alter von 48 Jahren - wanderten bis zur Aufklärung des Falles in die Arrestzelle der Grenzpolizeiinspektion Piding. Zuvor waren bei der Durchsuchung des mitgeführten Reisegepäcks insgesamt 24 Elektronikgeräte, darunter allein zehn iPhone der neuesten Generation, sowie Navigationsgeräte, Digitalkameras und ein Apple IPAD, zum Vorschein gekommen. Ohne Eigentumsnachweis bzw. Kaufbelege erhärte sich schnell der Verdacht, dass der „Warenbestand“ im Wert von rund 18.500 Euro aus einer Straftat stammte.

Die professionelle Ermittlungsarbeit der Schleierfahnder führte dann auch zu einem für die Diebstähle verantwortlichen „Drahtzieher“. Der in Baden-Württemberg als Angestellter eines Postlagerzentrums tätige Mann, hatte sich mehrfach aus den Versandsäcken bedient und die heiße „Ware“ in Richtung Balkan transportieren lassen.

Letztendlich waren die Bemühungen vom Erfolg gekrönt. So konnten die Geräte eindeutig einer Diebstahlserie in dem Postlager zugeordnet und gleichzeitig ein dort beschäftigter Mitarbeiter als Täter überführt werden. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurde noch weiteres Diebesgut festgestellt. Nach ersten Recherchen beläuft sich der Gesamtwert der sichergestellten Elektronikgeräte auf rund 18.500 Euro.

Die bei den Fahndern inhaftierten Beschuldigten wurden nach Anzeigenaufnahme - in Absprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Traunstein - entlassen. Die zwei gebürtigen Ex-Jugoslawen durften die Weiterreise in Richtung Heimat antreten. Die IT-Geräte wurden sichergestellt.

red/Pressemitteilung GPI Piding
Bild © GPI Piding
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