Bei den beiden Polizeiinspektionen konnten die Jugendlichen die Arbeit der Polizei kennen lernen und auch Verschiedenes selbst ausprobieren.
Am Donnerstag, den 28.03.2019, fand der alljährliche Girls´Day statt, bei dem Mädchen die Möglichkeit haben, sich einen Einblick in verschiedene Berufe zu verschaffen. Auch bei der Grenzpolizeiinspektion in Piding konnten 17 Mädels in die tägliche Arbeit der Fahnder hineinschnuppern.
Bevor die drei Grenzpolizistinnen Melanie Wiegand, Conny Augenstein und Jasmina Becker den Mädchen an verschiedenen Stationen einen Einblick in die tägliche Arbeit der Polizisten gaben, wurden sie vom stellvertretenden Dienststellenleiter, Polizeirat Gerrit Gottwald, herzlich begrüßt.
Den Teilnehmerinnen wurde anfangs einiges über die täglichen Aufgaben bei der Grenzpolizei erklärt. Um sich besser in die Rolle hineinversetzen zu können, spielten die Mädchen auch selbst Polizistinnen, führten Fahrzeugkontrollen durch, durchsuchten Fahrzeuge und verfolgten sogar flüchtige „Straftäter“. Hierbei zeigten sie sehr viel Engagement und hatten sichtlich Spaß an der polizeilichen Arbeit. Auch als „Straftäter“ lernten sie die Dienststelle kennen. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Arrestzelle wurden ihnen Fingerabdrücke abgenommen, welche sie letztendlich als Andenken mit nach Hause nehmen durften.
Um die Mädchen zu sensibilisieren wurde auch eingehend das Thema Drogen behandelt. Besonders „K.O.-Tropfen“ und den damit verbundenen Gefahren nahmen einen großen Teilbereich dabei ein .
Mit vielen tollen Eindrücken über den Polizeiberuf ging für die Mädchen ein spannender Tag zu Ende. Die Grenzpolizeiinspektion Piding würde sich freuen, eines Tages die ein oder andere als neue Kollegin auf der Dienststelle begrüßen zu dürfen.
Beim bundesweit stattfindenden Girls-Day am Donnerstag, den 28.03.2019, öffnete auch die Polizeiinspektion Freilassing ihre Pforten für interessierte Schülerinnen.
Obwohl der Polizeiberuf längst kein reiner Männerberuf mehr ist, ist doch eine Mehrheit der Dienstleistenden männlich. Deshalb wurde dieser „Schnuppertag“ gerne genutzt, um diesen interessanten Beruf auch als Frauenberuf darzustellen. Hierzu durften der Jugendbeamte der Dienststelle, Polizeioberkommissar Michael Slamecka, und dessen Stellvertreterin, Polizeihauptmeisterin Angelika Schmiedeknecht, aber natürlich auch der Dienststellenleiter, Erster Polizeihauptkommissar Gerhard Huber, zwölf Mädchen zwischen 12 und 14 Jahren begrüßen. Eine angemeldete Teilnehmerin musste leider kurzfristig krankheitsbedingt absagen.
In der Zeit zwischen 9 Uhr und 12 Uhr wurde neben einer Dienststellenführung auch auf Einstellungskriterien, Bewerbungsverfahren und Ablauf sowie Inhalt der Ausbildung eingegangen. Dass man im Gegensatz zu früher mittlerweile schon während der Ausbildung Praktika auf Basisdienststellen absolvieren kann, wurde ebenso erläutert wie die Organisationsstrukturen und anfallende Aufgaben, die zu bewältigen sind.
Damit die Veranstaltung nicht zu theorielastig wird, wurde zum Abschluss ein Fall inszeniert, bei dem die Schülerinnen in die Rolle ermittelnder Polizeibeamtinnen schlüpfen konnten. Anhand eines Einbruchs wurden verschiedene Ermittlungsschritte dargestellt, Beispiele von Spurensicherung und Beweisführung aufgezeigt und der Weg bis zum Erlass eines richterlichen Durchsuchungsbeschlusses mit anschließender Wohnungsdurchsuchung erläutert.
Die jeweils beteiligten Mädchen konnten sich recht gut in ihre Rolle hineinfinden und am Ende war als Ermittlungsergebnis der Täter überführt. Die Zeit verstrich wie im Flug und zum Abschied wurden noch die Teilnahmebestätigungen ausgehändigt und auf Informationsquellen unter www.polizei.bayern.de und www.polizeifürdich.de hingewiesen.
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